Kompetenzen entwickeln
Viele Schüler/innen lernen bis zum Ende ihrer allgemeinen Schulbildung lediglich einzelne Berufe kennen. Meist sind es die Berufe der Eltern, anderer naher Verwandter oder älterer enger Freunde, die ihnen vertraut sind. Und so wählen nicht wenige Schüler/innen häufig den ihnen vertrauten und vorgelebten Weg – nicht immer muss das jedoch derjenige sein, der auch am besten zu ihrer Persönlichkeit passt.
Konfrontiert mit der Realität brechen viele Auszubildende ihre Ausbildung vor Beendigung ab, und so steigt auch das durchschnittliche Eintrittsalter in die berufliche Ausbildung.
Hier müssen die Schulen eingreifen – so die Forderung der Unternehmen, der Eltern und der Politik, indem sie den Schüler/innen eine frühzeitige und praxisorientierte Berufsorientierung bieten. Schüler/innen müssen rechtzeitig erkennen können, welche Stärken sie haben und wie sie ihre Kompetenzen fördern können. Dies gelingt am besten in einem regelmäßigen Kontakt zu Unternehmen und der „realen“ Berufswelt. Aus diesem Grund haben sich in einigen Regionen bereits tragfähige Kooperationsformen zwischen Schulen und Wirtschaft entwickelt.
Dazu wurden auch in einem weiteren Schritt auf Landesebene in die Lehrpläne und Lernstandserhebungen inzwischen diejenigen Kompetenzen aufgenommen, die die Schüler/innen für ein späteres erfolgreiches Berufsleben aufweisen müssen. Dabei half die Unterstützung der Wirtschaftsverbände, die Angaben darüber machten, was sie von ihren zukünftigen Auszubildenden erwarten: eine Mischung von fachlichen, sozialen und berufsbezogenen „Basiskompetenzen.“







