Interkulturell sensibilisieren
„Vielfalt statt Einförmigkeit“ ist das Motto des Diversity Management. Heterogene Belegschaften sind in vielen Unternehmen schon heute Realität. Zahlreiche Unternehmen haben erkannt, welche wertvollen Potenziale in heterogenen Belegschaften gerade im Zeitalter der Globalisierung liegen.
Diese Entwicklung wird getragen von der sich verändernden Bevölkerungsstruktur in NRW: Bereits heute hat ein Drittel aller Jugendlichen in NRW einen Migrationshintergrund - mit deutlich steigender Tendenz. Dies macht immer stärker die interkulturelle Öffnung und Qualifizierung von Wirtschaft und Verwaltung, von Schulen und Fachkräften in allen Berufsbereichen erforderlich. Hierzu will die Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) einen Beitrag leisten. Sie möchte jungen Migrant/innen, die sich bei ihrem Übergang von der Schule in den Beruf häufig besonders schwer tun, Unterstützung bieten. Dazu ist eine enge Kooperation von Schule und Wirtschaft förderlich. Denn im Rahmen einer solchen Kooperation kann verstärkt für die Einstellung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund geworben werden.
Schließlich ist auch die Vernetzung des EQUAL-Projektes mit Partnern auf Landesebene (z.B. mit dem BLK-Modellversuch „FörMig“) ebenso vorgesehen, wie ein kontinuierlicher Erfahrungstransfer (u.a. in den Verbund der 27 lokalen RAA in NRW). Im BLK-Modellversuch haben das Landesinstitut für Schule NRW und die RAA federführend verschiedene Programmbereiche übernommen. Die RAA ist u.a. verantwortlich für das Modul Übergang Schule/Beruf, welches sich mit Konzepten und pädagogischen Ansätzen im Übergang von der Sekundarstufe I zur Berufsausbildung befasst. Die Arbeitsansätze von Auf KURS in die Zukunft und des BLK-Programms können daher direkt miteinander verknüpft werden.







